Outdoorskulptur – Neue Dimension

Diesmal sind zu den Bildern, entgegen meinem sonstigen Zugang, einige Zeilen notwendig, da ich im Telegrammstil die Entstehung erläutern möchte. Die grundsätzlichen Überlegungen für eine doch größer dimensionierte Skulptur für unseren Garten schlummerte ja schon lange in mir. Im vergangenen Winter entdeckte ich im Wald meines Bruders eine umgestürzte  Lärche, die meinen Vorstellungen entsprach. Also her mit der Motorsäge, um die ersten Rohschnitte zu machen. Das, was dann zur weiteren Bearbeitung erforderlich war, war ein über 4 Meter langes Bloch – auch Stamm genannt – , welches in Scheiben zu je ca.35x35cm aufgeschnitten wurde. Schnell erfolgte derTransport zu meiner Werkstatt, um dann ins Detail zu gehen.

Ich hatte genaue Vorstellungen, wie diese Skulptur ausschauen sollte, trotzdem waren Überlegungen zu Grundplatte, deren Verankerung, allgemeine Stabilität, verdeckte Verbindungen der einzelnen Klötze, spätere neue Platzwahl, damit verbunden möglicher Transport erforderlich,  weil  Gewicht – ca. 120 kg- und Größe – 70 x 70 x 200 cm – dieser Skulptur ja keine unwesentliche Rolle spielen.

Dann habe ich begonnen diese Idee umzusetzen und nun steht dieses Riesending in unserem Garten und ich erfreue mich jedesmal, wenn ich eine Runde um unser Haus mache.

Bezüglich einer möglichen Benennung habe ich mir einige Varianten ausgedacht, von Bezeichnungen mit einem Hauch eines europapolitischen Hintergrundes bis zu sehr einfachen Überlegungen – durchgerungen habe ich mich noch nicht, was aber eine nachgeordnete Rolle spielt.

Ein paar Ansichten des Werkes:

Material: Lärche, Nuss

Maße: Sockel ca. 70 x 70 cm, Höhe 200 cm, Gewicht ca. 120 kg

Detail am Rande: nach Demontage  der Lärchenbretter unter der Nussgrundplatte lässt sich die Skulptur mit einem Hubstapler aus der Erde heben und wäre somit transportfähig; wird jedoch nicht von Nöten sein, weil mit dieser Skulptur unser Garten eine für mich nette Bereicherung erfahren hat.

Grüße aus dem Pöllauer Tal

Rainer

 

 

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