1000 Jahre und schon Löcher!

Anfang der 90er Jahre durch Bernd aus Schlamm und Wasser geborgen, habe ich nun mit den Resten der Mooreiche meine Freude. Ich versuche  ganz einfach mit diesem feinfaserigen, fast schwarzen  und  harten Holz zu experimentieren und hoffe, dass noch andere kuriose Dinge entstehen werden. Dieses Material birgt eine ungemeine  Faszination, nicht nur wegen des Alters, sondern auch wie sich Holz unter Luftabschluss und hohem Druck in einen edlen Zustand verändert.  Nur keine Verwirrungen, Mooreiche brennt nicht, oder nur unter sehr großer Hitzeeinwirkung. Das ist gut so, denn dem schlichten Bearbeiter dieses Materials kämen dabei sicherlich die Tränen.

So, nun mein erstes Ergebnis:

Ein Gedanke lässt mich zur Zeit nicht los. Weitab von der Malerei denke ich an ein Holzbild mit 17 unterschiedlichen Hölzern (alle heimisch), wobei die Mooreiche das Zentrum einnehmen wird. Wenn meine Gedankenwelt wieder eine ruhige Phase hat (jetzt schmunzle ich ein bisschen), werde ich dieses neue Werk fertigfühlen – unter dem Motto:

„Fühlst du schon, oder zerdenkst du noch“

Das in einem anderen Beitrag erwähnte „Beruhigungsbild“ ist in der Zwischenzeit auch entstanden.  Trotz  selbstauferlegter   Nichtinterprätation  oder Titelgebung von Bildern konnte ich mich diesmal nicht beherrschen und darf euch meine pastelligen feinfühligen Elfen einfach zeigen.

Elfen

Das fällt zwar nicht unter Kurioses, dafür aber meine „Rebenweintrauben“.

Trauben _2

Mein kreatives Biotop im herrlichen Naturpark Pöllau tröpfelt so dahin,  rinnen braucht es nicht.

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